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Das Mittelalter – sofern man davon überhaupt redet; es handelt sich immerhin um einen Zeitraum von bis zu 1000 Jahren, je nach Definition – war eine Zeit sehr unterschiedlicher Kulturen und Bräuche. Damals wie heute war eine Zeit des Umbruchs, gab es enorme Einflüsse aus fernen Landen und anderen Religionen, etwa durch die Kreuzzüge. Wie die Ziffer »0« oder zahlreiche Pflanzen stammen viele Instrumente aus dem Orient. Und es gab – wie heute – die Zerstörung etablierter Weltbilder, die Fragwürdigkeit der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen ...
Dies alles zeigt sich auch im Repertoire von »Conventus Tandaradey«, das ein weites Spektrum bietet.

Halloween 2009: CONVENTUS TANDATRADEY in Worms

Konzert in Reilingen 2007

Konzert in Worms 2009

In einer der damaligen Zeit nachempfundenen Gewandung spielt das Ensemble seit 1995 Instrumente, wie sie damals üblich waren: Da erschallen Dudelsäcke und Schalmeien, Rauschpfeifen, Pommer und Cornamusen, Blockflöten und Fidel, Laute und Mandoline, Drehleier, Tamburin und Trommel, wird gesungen und getanzt, mit dem Bogen geschossen und ab und zu auch gekämpft.

Zu hören und zu sehen ist aber nicht nur Mittelalterliches, auch Renaissance-Stücke und Werke aus der frühen Neuzeit werden dargeboten, zum Teil selbst übersetzt oder vertont, auf jeden Fall immer eigenständig arrangiert. Ab und zu geht es auch mal hoch her, wird es burschikos bis rau, ganz wie es dem Stil der damaligen Zeit entspricht.

Es gibt mehrere Programme der Truppe – bis zu mittelalterlichen Totentänzen und modernen Performances reicht ihr Repertoire. Ab und zu wagt sie den Spagat in die Moderne, wie mit dem Programm »Liebe und Tod«; dieses brachte das Ensemble mehrfach ins Regionalfernsehen, ins ZDF-Morgenmagazin und auf die CDs »Miroque III« (1998) und »BurgRitterSpielmann« (2000). Seit 2002 ist die Truppe auch unterwegs mit eigenen Tolkien-Programmen. Manchmal tritt Friedhelm Schneidewind alleine auf als Einzelbarde und in verschiedenen musikalischen Rollen, etwa als Oswald von Wolkenstein bei Führungen im Heidelberger Schloss. Ab und zu leitet er auch Musik-Workshops. Zudem kennt er sich mit Veranstaltungstechnik und -sicherheit aus.

Das Einbeziehen des Publikums ist bei den meisten Programmen wesentlicher Bestandteil, denn wichtiger als puristisch »Authentizität« zu bieten ist der Cumpaney, das Lebensgefühl, die Atmosphäre des Mittelalters rüberzubringen. Und sie ist nicht nur »unter der Linden« zu erleben und im eigenen Zelt, bei Mittelalter-, Dorf-, Stadt-  und Burgenfesten, bei Workshops oder Konzerten, sondern kann engagiert werden für alle Anlässe, variabel besetzt mit einer bis sechs Personen. Besonders erfahren ist das Ensemble in der Gestaltung von Tafeleyen und Festivitäten.

(Zu grundlegenden Auffassungen zur Musik und Aufführungspraxis siehe hier und hier.)

Konzert in Reilingen 2007

Mittelalterabend in Hemsbach 2009

Prospekt von CONVENTUS TANDARADEY
4 Seiten A 4, zu falzen auf Lang-DIN, PDF

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KONTAKT und MANAGEMENT sowie v. i. S. d. TMG:
Friedhelm Schneidewind

Schlossgasse 51 · 69502 Hemsbach
Sprechdraht 06201 4709292 · Spruchrollenverbindung 4709293
elektronischer Bote: conventus@tandaradey.de

Seite rund um Oswald von Wolkenstein
»Einen sehr guten Überblick über Leben und Werk, den Stand der aktuellen Oswald-Forschung und die Literatur zu Leben und Werk gibt die Homepage von Friedhelm Schneidewind.«
(KARFUNKEL Nr. 68, Februar/März 2007)

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